Der Günzburger StadtbutzDie Informationen über den Stadtbutz sind nachzulesen im Günzburger Fasnachtsblättle von 1992 Der Günzburger Stadtbutz wurde geschaffen für alle, die Freude am verkleiden und an der schwäbisch-alemannischen Fasnacht haben. Der schwarze (bäuerliche) Dreispitz hat ein rotes Band und ist an den Rändern ebenfalls rot eingefasst. An der linken Seite sitzen keck einige Federn oberhalb des Fuchsschwanzes.Die Halbmaske stellt ein verschmitztes Bauerngesicht dar. Daran befestigt ist die gelbe, blau und rot eingefasste Kapuze. Am Rand des Schulterteils reihen sich Flecken aneinander.Die blaue, gelb eingefasste Leinenjacke erinnert an die Günzburger Leinenweber. Sie hat rote Knöpfe und gelbe, rot eingefasste Manschetten.Abgerundet wird das Gewand durch den doppelten, weißen Rüschenkragen, der den Spitznamen der Günzburger: "Gänskräga" symbolisiert. Weiß sind auch die Handschuhe, die zum Stadtbutz gehören.Der Stadbutz trägt an seiner linken Schulter eine blaue Leinentasche, besetzt mit Fleckle. der Hand hält er einen wein- roten, gedrehten Geiselstecken, daran befestigt ist ein Lederband mit einer Saublauter (manchmal zwei). Die Füße stecken in dunklen Schuhen. Das Prunkstück ist die Fleckleshose, in der sich die Günzburger Stadtfarben wiederfinden. Jedes Fleckle ist in Handarbeit schwarz eingesäumt. Der Hosenfuß wird mit einem gelben Leinenstreifen abgeschlossen